# Wildmeadows – Tierwelt > Schweizer Plattform für Katzen > Teilt Blogartikel, Tipps und Fotogalerien für Tierfreunde. --- ## Pages - [Warum Samtpfoten die besseren Haustiere sind](https://wildmeadows.ch/warum-samtpfoten-die-besseren-haustiere-sind/): Der Streit zwischen Katzen- und Hundehaltern und die Sticheleien, welches Tier denn nun ein besseres Haustier sei, wird schon fast... - [Pflege und Haltung einer Katze](https://wildmeadows.ch/pflege-und-haltung-einer-katze/): Natürlich ist es auch unsere Aufgabe Sie über das Thema Katzenhaltung und Pflege aufzuklären. Sie mögen vielleicht denken, dass es... - [Die Katze lässt das Streunen nicht](https://wildmeadows.ch/die-katze-lasst-das-streunen-nicht/): Sehr oft werden Katzen im Tierheim abgegeben, die beim Streunen zu weit von zu Hause weggelaufen sind und dann von... - [Die beliebtesten Katzenrassen](https://wildmeadows.ch/die-beliebtesten-katzenrassen/): Die Schweizer lieben Katzen und da ist es kein Wunder das die Samtpfote die absolute Nummer 1 unter den Haustieren... - [Die 9 Leben einer Katze](https://wildmeadows.ch/die-9-leben-einer-katze/): In vielen Gegenden herrscht regelrecht eine Überbevölkerung durch Katzen. Während viele finden, dass das nicht schlimm sei, weil sie Ratten... - [Sponsoren des Tierheims](https://wildmeadows.ch/sponsoren-des-tierheims/): Wie viele andere Hilfsorganisationen und Hilfsstellen sind auch Tierheime auf Gelder von außen angewiesen. Glücklicherweise werden wir von sagenhaften Sponsoren... - [De Geschichte der Katzen](https://wildmeadows.ch/de-geschichte-der-katzen/): Ob Löwe, Jaguar oder unsere Hauskatze: Dass ein Tier zur Gattung der Felidae gehört, ist recht einfach auszumachen. Lediglich die... - [Kinder und Katzen](https://wildmeadows.ch/kinder-und-katzen/): Viele Kinder wünschen sich ein Haustier, aber oft ist gerade dieser Wunsch ein Grund, warum Tiere auf der Straße und... - [Bernies Katzen](https://wildmeadows.ch/): Herzlich Willkommen bei Bernies Katzen! Entweder haben Sie hierher gefunden, weil Sie ein Katzenfan sind oder weil Sie ein Katzenfan... --- ## Posts --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2018-03-12 - Modified: 2018-01-31 - URL: https://wildmeadows.ch/warum-samtpfoten-die-besseren-haustiere-sind/ Der Streit zwischen Katzen- und Hundehaltern und die Sticheleien, welches Tier denn nun ein besseres Haustier sei, wird schon fast seit Jahrhunderten gefochten und immer noch ist keine Schlichtung erreicht worden. Das mag vielleicht daran liegen, dass die Haltung eines Tieres individuell anders gesehen wird und es nun mal Menschen gibt, die mit Hunden besser können als mit Katzen und umgekehrt. Wie Sie sich vielleicht schon denken können, sind wir hier bei Bernies der Meinung, dass Katzen die besseren Haustiere sind. Wir möchten uns also in den Streit einklinken und mitmischen. Dazu haben wir unsere Top-Gründe zusammengestellt, warum Katzen einfach besser sind. Legen wir los: Grund Nr. 1 Katzen sind selbstständig. Man kann eine Katze mit ausreichend Wasser, Futter und einem sauberen Katzenklo gerne mal am Wochenende alleine lassen, ohne dass man Angst haben muss, dass das Haus danach komplett verwüstet sein könnte (es sei denn man hat ein Exemplar erwischt, dass sich sehr wie ein Hund verhält). Grund Nr. 2 Man nennt Katzen ja nicht umsonst 'Samtpfoten'. Daher liegt es also nahe, dass man mit Katzen wesentlich besser schmusen kann und sie liebevoller sind als ein Hund. Die samtigen Pfoten und das zarte Fell einer Katze ist einfach nicht mit dem Gestruwwel eines Hundes vergleichbar. Grund Nr. 3 Man muss mit einer Katze nicht drei Mal pro Tag Gassi gehen. Aber wenn Sie es doch möchten, können Sie Ihre Samtpfote an eine Leine gewöhnen, aber möchten Sie das wirklich? ! Ist es nicht viel ansprechender mit der Samtpfote zusammen auf der Couch zu sitzen? Grund Nr. 4 Katzen helfen beim Aufräumen! Setzen sie Ihre Katze einfach auf den Tisch: Alle sich darauf befindlichen Gegenstände werden im Null-Komma-Nichts auf dem Boden landen und der Tisch ist frei. Alternativ kann die Katze auch auf den Boden gesetzt werden und Gegenstände werden wie Fußbälle unter Sofas und andere Möbelstücke gekickt. Natürlich gibt es noch viele, weitere Gründe, aber diese sollten Sie erst einmal inspirieren. --- - Published: 2018-02-26 - Modified: 2018-01-22 - URL: https://wildmeadows.ch/pflege-und-haltung-einer-katze/ Natürlich ist es auch unsere Aufgabe Sie über das Thema Katzenhaltung und Pflege aufzuklären. Sie mögen vielleicht denken, dass es nicht besonders schwierig, umständlich, zeitintensiv oder teuer ist, eine Katze zu halten, und das mag bei vielen Tieren auch der Fall sein, aber es gibt durchaus Tiere oder Situationen, in denen eine Katze mehr braucht als ein Dach über dem Kopf, Wasser, Futter und jemanden zum Streicheln oder Spielen. Sonst würden pro Jahr ja auch nicht so viele Katzen auf der Straße landen oder in Tierheimen abgegeben werden. Sicherlich ist das Grundlegende, was eine Katze braucht, das eben genannte. Eine Katze sollte immer Zugang zu frischem Wasser haben und morgens und abends ein kleines Schälchen mit einer Handvoll Katzenfutter bereit gestellt bekommen. Ob Sie Ihrem Vierbeiner Trockenfutter oder delikates Nassfutter (oder sogar Selbstgekochtes) füttern, hängt zum einen von der individuellen Vorliebe und zum anderen von der Rasse und allgemeinen Gesundheit Ihres Vierbeiners ab. Erkundigen Sie sich beim Fachmann, wenn Sie ein Rassetier aufgenommen haben oder sich für eines entscheiden möchten. Langhaarkatzen benötigen oft mehr oder andere Nährstoffe als die allgemeine Hauskatze, damit das Fell glänzen und geschmeidig bleibt. Apropos 'Langhaar'. Sollten Sie beispielsweise eine Perserkatze haben, dann ist es unerlässlich das Tier regelmäßig zu bürsten und das Fell in einem optimalen Zustand zu halten. Nur so gewährleisten Sie, dass es gesund und das Fell frei von ungewünschten Einnistungen und Zerzausungen bleibt. Bedenken Sie auch, dass Katzen das Wasser nicht unbedingt mögen (es sein denn es, handelt sich zum Beispiel um eine Maine Coon oder sibirische Waldkatze) und Sie ihrer Katze das Baden unbedingt ersparen sollten. Bei starken Verschmutzungen einfach mit einem Tuch und lauwarmen Wasser vorgehen. Sollte Ihre Katze Wasser mögen, dann kann man spezielles Katzenshampoo nutzen, um die Katze zu baden. Das Stutzen des Fells und der Krallen (wenn notwendig) sollte fachmännisch durchgeführt werden. Einmal pro Jahr sollten Sie außerdem zum Tierarzt gehen, um Ihre Katze durchchecken zu lassen und gegebenenfalls Impfungen aufzufrischen. Ihre Katze wird es Ihnen danken. --- - Published: 2018-02-19 - Modified: 2018-01-22 - URL: https://wildmeadows.ch/die-katze-lasst-das-streunen-nicht/ Sehr oft werden Katzen im Tierheim abgegeben, die beim Streunen zu weit von zu Hause weggelaufen sind und dann von Tierliebhabern gefunden werden. Als Tierheim versuchen wir dann immer die Besitzer wieder zu finden, was aber nicht immer gelingt. Aber warum streunen Katzen eigentlich? Der Grund liegt in den Urinstinkten. Katzen sind von Natur aus Tiere, die gewohnt sind, auf Nahrungssuche zu gehen und umherzustreifen. Mancher kann sich an Sendungen aus Afrika erinnern, wo man Löwenfamilien durch die Savanne ziehen sieht. Zwar akzeptiert die Katze, wie wir alle nur zu gut wissen, eine Fütterung im Haus, aber dem Instinkt kann sie sich nicht entziehen. Noch ausgeprägter ist das bei Katern, die nicht kastriert sind. Sie müssen geradezu auf Streifzüge gehen, weil sie ihrem Drang folgen, sich fortzupflanzen. Dieses Verhalten ist so tief in den Genen verankert, dass es eben nur mit einer Kastration in den Griff zu bekommen ist. Übrigens machen sich auch nichtkastrierte Katzendamen gerne nachts auf, um nach geeigneten Partnern Ausschau zu halten, beziehungsweise sich ihnen anzubieten. Die Pheromone, die sie abgeben, werden wiederum von den Katern aufgenommen, die sich dann sofort auf den Weg machen, um die Dame ihres Glücks zu suchen. Die meisten Katzen machen sich nachts auf den Weg. Mit ihren guten Augen und einem guten Gehör sind die ausgesprochen gute Nachtjäger. Und weil viele ihrer Beutetiere auch nachts unterwegs sind, ist es kaum ein Wunder, dass unsere Samtpfoten ausgerechnet dann, wenn wir schlafen, versuchen einen Weg nach draußen zu finden und entkommen. Eigentlich wissen Katzen sehr gut, wo ihr Zuhause ist und finden dorthin auch immer wieder zurück. Aber es kann eben gerade bei Katern vorkommen, dass die Pheromone stärker sind als der Orientierungssinn und sie zu weit vom eigenen Heim weglaufen. Wenn es dann auch noch regnet und Gerüche sich verändern, kann es gut vorkommen, dass eine Katze den Weg nach Hause nicht mehr findet. Umso wichtiger ist es daher, dass man sie mit einem Chip versieht. --- - Published: 2018-02-12 - Modified: 2018-01-31 - URL: https://wildmeadows.ch/die-beliebtesten-katzenrassen/ Die Schweizer lieben Katzen und da ist es kein Wunder das die Samtpfote die absolute Nummer 1 unter den Haustieren ist. Vielen ist die Rasse einer Katze egal, aber andere wiederum erfreuen sich am Aussehen und Wesen ihres Tieres und wollen deshalb eine bestimmte Rasse zu Hause haben. Was sind aber die beliebtesten Katzenrassen? Immer oben: Europäische Kurzhaar Sie ist das Sinnbild der europäischen Hauskatze, mit ihrem grau-weiß- schwarz gestreiften Fell findet man sie überall auf dem Kontinent. So ist es auch kein Wunder, dass sie am häufigsten in Tierheimen zu finden ist. Man braucht also gar nicht zum Züchter gehen, um eine Kurzhaar zu bekommen. Sie gilt auch als pflegeleicht und haart am wenigsten. Heilige Burmakatze Diese Rasse wird immer beliebter, weil ihr Wesen sehr ruhig ist, Damit eignet sie sich bestens zur Haltung im Haus oder in einer Wohnung. Da es aber noch eine relativ seltene Rasse ist, verlangen Züchter bis zu 1000 Euro für ein Tier. Sie sollte übrigens nicht nach draußen gelassen werden. Perserkatze Früher sagte man ihr nach, sie sei die ideale Katze für ältere Frauen, aber sie ist mittlerweile bei allen beliebt, die kein Problem mit Katzenhaaren haben. Die Perserkatze ist eine der ältesten Katzenrassen und ist sehr häuslich. Schon kleine Hindernisse sind ihr zu viel, deswegen streunt sie auch eher selten. Angorakatze Die Angorakatze war lange Zeit der Liebling des Adels und im 19. Jahrhundert an vielen Fürstenhöfen und Königshäusern zu finden. Sie ist zwar etwas aus der Mode geraten, aber das zu Unrecht, denn sie ist sehr verspielt und zeigt einen guten Charakter. Britische Kurzhaar Für viele Katzenfreunde ist es die beste und schönste Katze, vor allem wegen ihres dichten Fells. Sie hat ein Ober- und ein Unterfell, was ihr ein leicht plüschiges Aussehen verleiht. Oftmals sind die Katzen auch einfarbig, Grau mit einem Blaustich, was sie zusätzlich noch sehr edel aussehen lässt. Sie ist genügsam, kann sich aber, wenn sie nicht kastriert ist, auch mal auf lange Wanderschaft begeben. --- - Published: 2018-02-05 - Modified: 2018-01-22 - URL: https://wildmeadows.ch/die-9-leben-einer-katze/ In vielen Gegenden herrscht regelrecht eine Überbevölkerung durch Katzen. Während viele finden, dass das nicht schlimm sei, weil sie Ratten und Mäuse jagen und somit den Bestand dieser unerwünschten Nager bzw. Plagetiere reduzieren, sprechen sich andere doch immer wieder für eine Kontrolle der Katzen durch Kastration aus. In der Tat ist die Kastration ein wichtiges und wirksames Mittel bei der Bekämpfung der Katzenüberbevölkerung und wird auch hier in Bern eher befürwortet als abgelehnt. Als Tierheim, das aktiv dagegen anzugehen versucht, heimatlose Katzen vermitteln zu müssen und weniger Katzen allein auf der Straße vorzufinden, sprechen uns auch für diese Methode aus. Hier sind einige wichtige Punkte, warum die Kastration eine gute Idee ist, wenn es darum geht, die Anzahl der Katzen auf unseren Straßen zu minimieren: * Verhinderung unkontrollierter Vermehrung * Katzennachwuchs muss nicht getötet werden * Tierheimkatzen, die wirklich nicht oder schwer vermittelt werden, wird der Platz im Tierheim nicht streitig gemacht * Kater markieren nicht mehr oder es ist weniger geruchsintensiv * Kein Katzenjammer rolliger Katzen mehr * Katzen und Kater sind meist anhänglicher und liebevoller * Kater streunen nicht mehr so weit von Zuhause weg (wenn sie ‚Freigang’ haben) * Erkrankungen wie Gebärmuttererkrankungen können reduziert oder sogar verhindert werden Katzen sind und bleiben domestizierte Tiere. Daher ist es an sich unverantwortlich anderen gegenüber, einen nicht kastrierten Kater herumlaufen zu lassen. Insbesondere dann, wenn es ein Kater ist, aber natürlich auch wenn Sie eine Katze haben und dann mit den Konsequenzen (und einem Wurf Katzenbabies) leben müssen. Überlegen Sie sich gut, warum Sie Ihr Tier nicht kastrieren lassen möchten und ob Ihre Gründe vielleicht unberechtigt oder egoistisch sein könnten. Tierschutzorganisationen erteilen oft Sanktionen gegen Katzenhalter, die ihre Vierbeiner nicht kastriert haben. Sie laufen also auch Gefahr eine Strafe zahlen zu müssen. Übrigens gibt es viele Organisationen und Tierärzte die bei der Finanzierung der Kastration helfen. Erkundigen Sie sich und lassen Sie sich gut beraten. --- - Published: 2018-01-31 - Modified: 2018-01-31 - URL: https://wildmeadows.ch/sponsoren-des-tierheims/ Wie viele andere Hilfsorganisationen und Hilfsstellen sind auch Tierheime auf Gelder von außen angewiesen. Glücklicherweise werden wir von sagenhaften Sponsoren unterstützt, die hauptsächlich Geldspenden geben. Viele fragen sich, warum ein Tierheim so viele Ausgaben hat und warum es sich nicht so leicht selbst finanzieren lässt. Dafür haben wir diese Seite in unserem Angebot. Wir möchten Sie gerne darüber aufklären, was alles zu dem erfolgreichen Betrieb eines Tierheims zählt. Des Weiteren möchten wir auch auf unsere Sponsoren und insbesondere unseren Hauptsponsoren bls. ch zu sprechen kommen, denn ohne sie würden wir die Türen schnell wieder schließen und unsere Samtpfoten wieder auf die Straße setzen müssen. Wo die Gelder hin fließen Miete und Nebenkosten: Die Räumlichkeiten des Tierheims müssen finanziert werden. Wenn man es auf Kosten pro Tier herunterbrennen würde, wäre es bei 100 Tieren sicherlich eine klein erscheinende Ausgabe, aber für uns ist gerade die Miete das Wesentliche und eine der wiederkehrenden, größeren Ausgaben. Futter, Streu, Medikamente und mehr: Trotz Spenden durch Supermärkte und andere Organisationen, fallen doch viele zusätzliche Kosten an, die sich einfach häufen. Insbesondere kranke oder verletzte Tiere können aufgrund der zusätzlichen Pflege, Kosten in die Höhe treiben. Personal: Obwohl wir viele freiwillige Helfer haben, ist es doch notwendig, Management und Reinigungspersonal zu bezahlen. Wir sprechen hier nicht von hohen Gehältern, sondern eher von Spesenbegleichungen. Wir sind all unseren Sponsoren wie bls. ch und freiwilligen Helfern unendlich für Ihre Hilfe dankbar. Ohne SIE würden wir es nicht schaffen unseren Tieren ein temporäres Zuhause zu schaffen und effektiv daran zu arbeiten, für sie ein dauerhaftes Zuhause zu finden. In der Tat nehmen Sie uns eine große Last von den Schultern, denn dank der regelmäßigen Unterstützung unserer Hauptsponsoren können wir uns nun bereits seit geraumer Zeit voll und ganz den Tieren und den Vermittlungen widmen. So konnten wir ausgezeichnete Adoptionsraten erreichen und schaffen stets neue Möglichkeiten und Wege, unsere Tiere an die richtigen Halter zu vermitteln. --- - Published: 2018-01-29 - Modified: 2018-01-22 - URL: https://wildmeadows.ch/de-geschichte-der-katzen/ Ob Löwe, Jaguar oder unsere Hauskatze: Dass ein Tier zur Gattung der Felidae gehört, ist recht einfach auszumachen. Lediglich die Größe unterscheidet dann jene Katzen, die wir lieber in der freien Wildbahn beobachten und solche, die wir gerne in unseren vier Wänden haben. Katzen begleiten den Menschen als domestizierte Tiere schon seit tausenden von Jahren. Knochenfunde auf Zypern lassen den Schluss zu, das wir schon vor 9000 Jahren Katzen domestiziert haben, nachgewiesen ist es aber erst seit 4000 Jahren. Vor allem die alten Ägypter haben Katzen verehrt, zum Beispiel als Göttin mit dem Namen Bastet. Sie galt als Schutzpatronin einer Siedlung im südlichen Nildelta, aber später wurde sie populärer und zog in die spätägyptische Hochkultur ein, wo sie bald als Hauptgöttin verehrt wurde. Die Katzenliebe kann aber auch einen sehr praktischen Hintergrund haben: Die Ägypter, gerade am Nil, hatten große Getreidespeicher, die anfällig für Ratten und Mäuse waren. Katzen waren die perfekten Jäger, um der Plage Herr zu werden. Es gab sogar Priester, die sich um das Wohl der Katzen sorgten. Zudem standen auf das Töten einer Katze schwere Strafen. Unsere Hauskatze ist aus der Wildkatze gezüchtet worden, stammt also nicht von Tigern oder Löwen ab. Die Wildkatze kommt aus Asien und hat sich von dort aus verbreitet. Vor allem die Waldkatze fand ihre Verbreitung in Europa, in Afrika entwickelte sich die Steppen-Katze und die Falbkatze. Es ist wahrscheinlich, dass verschiedene Arten gleichzeitig domestiziert wurden und zwar alle in der Region des fruchtbaren Halbmondes, also Teilen des heutigen Arabiens. Wie bei Hunden war auch die Katzendomestizierung von beiderseitigen Vorteil: Die Katze bekam Futter und Obdach, dafür dezimierte sie die Schädlinge. Interessant ist übrigens, dass Wildkatzen nicht Miau sagen können. Sie fauchen und knurren. Man geht davon aus, dass das Miauen von den domestizierten Katzen entwickelt wurde, um mit dem Menschen kommunizieren zu können, als Antwort auf die menschliche Stimme. Manche sagen auch, es seien fortgeführte Babylaute statt eine eigene Entwicklung. --- - Published: 2018-01-22 - Modified: 2018-01-31 - URL: https://wildmeadows.ch/kinder-und-katzen/ Viele Kinder wünschen sich ein Haustier, aber oft ist gerade dieser Wunsch ein Grund, warum Tiere auf der Straße und letztlich im Tierheim landen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, bei der Aufklärung darüber, was es bedeutet, ein Haustier zu haben, zu helfen. Im Folgenden möchten wir ein wenig näher darauf eingehen, warum eine Katze an sich eine gute Möglichkeit darstellt, Kinder das Halten eines Haustieres näherzubringen und sie über die Verantwortung, die sie mit einer Katze übernehmen, aufzuklären. Katzenbabies bleiben nicht klein und niedlich Es ist eine Sache, ein kleines Katzenbaby großzuziehen, aber eine andere, die erwachsene Katze auch weiterhin liebevoll und ihrem Charakter entsprechend zu behandeln. Viele Kinder lieben es, mit Katzenbabies zu spielen, aber vernachlässigen die Samtpfote, wenn sie groß und (oft) eigensinnig ist. Viele Katzen, besonders, wenn sie kastriert sind (wie es stets empfohlen wird) sind weniger verspielt, je älter sie werden. Kinder wollen das oft nicht verstehen und beginnen dann, die Katze zu vernachlässigen. Das kann dazu führen, dass die Katze unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legt. Machen Sie Ihren Kindern deutlich, dass eine Katze gut 20 Jahre alt werden kann und sie diese Verantwortung auch für diesen Zeitraum tragen müssen. Adoption statt Katzenbabies Es macht manchmal Sinn, eine ältere und bedürftige Katze zu adoptieren. So kann Ihr Sprössling sehen, was es bedeutet, sich um ein charaktermäßig 'eingefahrenes' Tier zu kümmern. Zudem können Sie im Tierheim schon die 'Macken' der Samtpfote erkennen und kennenlernen. Bei Katzenbabies bekommen Sie sprichwörtlich die Katze im Sack und wissen nicht, ob es sich um einen Schreier, einen Kratzer oder einen Schmusekater handelt. Mit einer adoptierten Katze wissen Sie zum größten Teil, worauf Sie sich einlassen. Gleichzeitig tun Sie etwas Gutes, denn Sie geben einem Tier ein Neues Zuhause. Im Tierheim aushelfen Es ist auch eine gute Idee, am Wochenende im Tierheim auszuhelfen, wenn Ihre Kinder alt genug sind und es vom Tierheim angeboten wird. Wir hier bei Bernies bieten neben der Freiwilligenarbeit übrigens auch Kurse an, damit Ihre Kinder Haltung, Pflege und Wissenswertes über Katzen lernen können! --- - Published: 2018-01-22 - Modified: 2018-01-22 - URL: https://wildmeadows.ch/ Herzlich Willkommen bei Bernies Katzen! Entweder haben Sie hierher gefunden, weil Sie ein Katzenfan sind oder weil Sie ein Katzenfan werden möchten. Wie dem auch sei, Sie sind hier genau richtig, denn wir bieten Ihnen Informationen rund um die Samtpfoten! Und weil wir ein Tierheim für Katzen sind, werden Sie auch ein tolles Angebot finden, falls Sie auf der Suche nach einem neuen Begleiter sein sollten. Wir haben viele verschiedene Rassen bei uns aufgenommen und jedes Tier, ob alt oder jung, bringt fantastische Wesenszüge mit sich. Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Wir befinden uns im schönen Bern und unsere Katzen kommen hauptsächlich aus der näheren Umgebung. Da wir aber auch mit anderen Tierheimen zusammenarbeiten, kann es durchaus sein, dass wir auch Tiere aus der Ferne aufgenommen haben. Wir arbeiten stark mit Tierheimen zusammen, die nicht nur Katzen aufnehmen. Da wir uns auf Katzen spezialisiert haben, werden Sie bei uns allerdings nur die samtpfotigen Vierbeiner finden. Die Überbevölkerung durch Katzen (und leider auch Hunden, aber das überlassen wir unseren Partnern und Freunden der Hundeheime) in urbanen Gegenden wird zunehmend zu einem Problem. Wir hier in Bern haben es uns zur Aufgabe gemacht, dieses Problem anzugehen. Wir versuchen gegen die Überbevölkerung anzugehen, die Bevölkerung aufzuklären und gleichzeitig Mensch und Tier zusammen zu bringen. Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen mit unserem Angebot die Informationen näher bringen können, nach denen Sie suchen oder sogar bei der Adoption einer Katze behilflich sein können. Neben der Pflege für Katzen hier vor Ort, der Vermittlung von Katzen an mögliche Halter in der Region und durch Aufklärung zum Thema Katzenzucht, -haltung, -pflege und mehr, hoffen wir, unsere Mission zu erfüllen und unser Ziel zu erreichen. Idealerweise möchten wir gar keine Katzen mehr bei uns aufnehmen müssen. Helfen Sie uns dabei! Vielen Dank, dass Sie bei Bernies Katzen vorbeischauen. Miau! --- --- ## Posts ---